Es gibt die Klimaforschung. Das ist eine interdisziplinäre Wissenschaft der Fachbereiche Meteorologie, Geographie, Geologie, Ozeanographie und Physik.
Nanu und dann gibt es noch KlimaFOLGEforschung. Was ist denn das nun?
Begrifflich befindet sich die Klimafolgeforschung im Regal der Mißgeburten. “Klima” ist ja generell etwas, was immer und überall zu entsprechenden “Folgen” führt. Auf Deutsch: Wenn es regnet, wird man nass
Da wundert man sich, daß so eine begriffliche Mißgeburt mit jährlich immerhin knapp 10 Mio Euro Steuergeldern gesponsert wir, das PIK in Potsdamm
Also eine Art inderdisziplinäre Betrachtung zu Quadrat.
Wir kennen das Phänomen vorallem aus der Medizin. Überall wo man ehrlich zu sich selbst eingestehen sollte, daß man trotz intensiver Forschung eigentlich immer noch nichts Konkretes weiß, kommt die Hilfskrücke Statistik zum Einsatz. Besonders häufig laufen uns dann Ergebnisse z.B. zum Thema KREBS über den Weg. Es vergehen kaum Tage, an denen nicht wieder irgendeine (meist nicht näher beziechnete) Untersuchung ergeben hat, daß die Benutzung weißer Schreibtische oder das Schmücken des Weihnachtsbaumes mit echten Kerzen krebserregend ist. Ich warte auf das überraschende Ergebnis einer “Studie” (sprich “Statistik”), daß das Leben als solches extrem krebserregend ist und auf alle Fälle vermieden werden sollte. Solche Meldungen werden dann von den Zeitgenossen, die ihr Leben eher als Selbstzweck betrachten zum Anlass genommen, alle diejenigen, die eigentlich leben um zu leben und nicht ihren Lebenszweck darin sehen ein trostloses Dasein zu verlängern, zum Anlass genommen mahnend den Finger zu erheben…..
(“Was du arbeitest noch einem weißen Schreibtisch???!!!”, Aso ich nehme nur noch elektrisch Kerzen… usw.)
Das Zaubermittel dieser “Forscher” ist der sog. “Korrelationskoeffizient”. Was ist das. Das ist ein statististischer Wert, der einen Zusammenhang zwischen zwei Ereignissen oder Fakten herstellt. Er liegt aufgrund seiner mathematischen Ermittlung immer zwischen -1 und +1 und bedeutet: -1 keinerlei(unwahrscheinlicher) Zusammenhang; +1 sehr hoher (sehr wahrscheinlicher) Zusammenhang. Soweit so gut.
Abgesehen von dem Umstand, daß es sich nur um eine Wahrscheinlichkeitsaussage und auch bei plus oder minus 1 nicht um FAKTEN handelt, bedarf es immer auch der Analyse der Grundannahmen, die dieser Untersuchung zugrunde liegen. Dazu ein schönes Beispiel, das sicher noch immer die Statistikseminare durchgeistert:
Eine statistische Untersuchung in Schweden über den Rückgang der Geburten und der Storch-Population ergab, daß es einen hohen Korrelationskoeffizienten zwischen beiden Umständen gab. Also?? Werden Dank dieser Studie nun die Babys doch vom Storch gebracht?? Sicher nicht. Ein Korrelationskoeffizient sagt etwas über Zusammenhänge aus, aber nichts über Ursache und Wirkung. Beim Storchenbeispiel wird man andere, gemeinsame Ursachen finden können.
Aber genau da liegt der Denkfehler, den viele machen, wenn sie solche “Studien auswerten”. Statt nach tieferliegenden Zusammenhängen zu fragen erfolgt der Trugschluß von “Ursache und Wirkung”.
Wenden wir uns nun dem PIK zu. Hier wird, thementreu, viel statistischer Nebel produziert. Interdisziplinäre Ergebnisse der Klimaforschung bedürfen nicht auch noch einer “Folge” Forschung. “Klima” herrscht auf der Erde seit ihrer Entstehung und wird auch noch herrschen, wenn die kurzfristige Besiedlung der Erde mit dem Homo Sapiens der Vergangenheit angehören wird. Für eine wirklich fundierte Aussage über die Klima-Entwicklung fehlt einfach ein ausreichend großer Beobachtungszeitraum. So ist z.B das Intervall zwischen den Ausbrüchen zweier “Supervulkane” um ein Vielfaches größer als der Zeitraum, in dem der Mensch als denkendes Wesen umherläuft und sich statistische Gedanken über “Klimafolgen” macht.
Die “Sorge” der Klimafolge-Stistiker gilt ja auch nicht der Erde, ihrem Klima und ihrer daraus resultierenden Entwicklung sonder ausschließlich “UNS”. Das Problem ist, daß es die Erde persönlich überhaupt nicht interessiert, was mit “uns” geschieht. Wir werden das Schicksal erleiden, was wir verdienen….trotz 10 Mio Haushaltsgelder für die Fliegenfängerei im PIK.
K.Rode


