Der kleine Trick mit den Begrifflichkeiten

Es gibt die Klimaforschung. Das ist eine interdisziplinäre Wissenschaft der Fachbereiche Meteorologie, Geographie, Geologie, Ozeanographie und Physik.

Nanu und dann gibt es noch KlimaFOLGEforschung. Was ist denn das nun?

Begrifflich befindet sich die Klimafolgeforschung im Regal der Mißgeburten. “Klima” ist ja generell etwas, was immer und überall zu entsprechenden “Folgen” führt. Auf Deutsch: Wenn es regnet, wird man nass

Da wundert man sich, daß so eine begriffliche Mißgeburt mit jährlich immerhin knapp 10 Mio Euro Steuergeldern gesponsert wir, das PIK in Potsdamm

 

Also eine Art inderdisziplinäre Betrachtung zu Quadrat.
Wir kennen das Phänomen vorallem aus der Medizin. Überall wo man ehrlich zu sich selbst eingestehen sollte, daß man trotz intensiver Forschung eigentlich immer noch nichts Konkretes weiß, kommt die Hilfskrücke Statistik zum Einsatz. Besonders häufig laufen uns dann Ergebnisse z.B. zum Thema KREBS über den Weg. Es vergehen kaum Tage, an denen nicht wieder irgendeine (meist nicht näher beziechnete) Untersuchung ergeben hat, daß die Benutzung weißer Schreibtische oder das Schmücken des Weihnachtsbaumes mit echten Kerzen krebserregend ist. Ich warte auf das überraschende Ergebnis einer “Studie” (sprich “Statistik”), daß das Leben als solches extrem krebserregend ist und auf alle Fälle vermieden werden sollte. Solche Meldungen werden dann von den Zeitgenossen, die ihr Leben eher als Selbstzweck betrachten zum Anlass genommen, alle diejenigen, die eigentlich leben um zu leben und nicht ihren Lebenszweck darin sehen ein trostloses Dasein zu verlängern, zum Anlass genommen mahnend den Finger zu erheben…..
(“Was du arbeitest noch einem weißen Schreibtisch???!!!”, Aso ich nehme nur noch elektrisch Kerzen… usw.)
Das Zaubermittel dieser “Forscher” ist der sog. “Korrelationskoeffizient”. Was ist das. Das ist ein statististischer Wert, der einen Zusammenhang zwischen zwei Ereignissen oder Fakten herstellt. Er liegt aufgrund seiner mathematischen Ermittlung immer zwischen -1 und +1 und bedeutet: -1 keinerlei(unwahrscheinlicher) Zusammenhang; +1 sehr hoher (sehr wahrscheinlicher) Zusammenhang. Soweit so gut.
Abgesehen von dem Umstand, daß es sich nur um eine Wahrscheinlichkeitsaussage und auch bei plus oder minus 1 nicht um FAKTEN handelt, bedarf es immer auch der Analyse der Grundannahmen, die dieser Untersuchung zugrunde liegen. Dazu ein schönes Beispiel, das sicher noch immer die Statistikseminare durchgeistert:

Eine statistische Untersuchung in Schweden über den Rückgang der Geburten und der Storch-Population ergab, daß es einen hohen Korrelationskoeffizienten zwischen beiden Umständen gab. Also?? Werden Dank dieser Studie nun die Babys doch vom Storch gebracht?? Sicher nicht. Ein Korrelationskoeffizient sagt etwas über Zusammenhänge aus, aber nichts über Ursache und Wirkung. Beim Storchenbeispiel wird man andere, gemeinsame Ursachen finden können.

Aber genau da liegt der Denkfehler, den viele machen, wenn sie solche “Studien auswerten”. Statt nach tieferliegenden Zusammenhängen zu fragen erfolgt der Trugschluß von “Ursache und Wirkung”.

Wenden wir uns nun dem PIK zu. Hier wird, thementreu, viel statistischer Nebel produziert. Interdisziplinäre Ergebnisse der Klimaforschung bedürfen nicht auch noch einer “Folge” Forschung. “Klima” herrscht auf der Erde seit ihrer Entstehung und wird auch noch herrschen, wenn die kurzfristige Besiedlung der Erde mit dem Homo Sapiens der Vergangenheit angehören wird. Für eine wirklich fundierte Aussage über die Klima-Entwicklung fehlt einfach ein ausreichend großer Beobachtungszeitraum. So ist z.B das Intervall zwischen den Ausbrüchen zweier “Supervulkane” um ein Vielfaches größer als der Zeitraum, in dem der Mensch als denkendes Wesen umherläuft und sich statistische Gedanken über “Klimafolgen” macht.

Die “Sorge” der Klimafolge-Stistiker gilt ja auch nicht der Erde, ihrem Klima und ihrer daraus resultierenden Entwicklung sonder ausschließlich “UNS”. Das Problem ist, daß es die Erde persönlich überhaupt nicht interessiert, was mit “uns” geschieht. Wir werden das Schicksal erleiden, was wir verdienen….trotz 10 Mio Haushaltsgelder für die Fliegenfängerei im PIK.

K.Rode

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Hallo!

Herzlich Willkommen im Blog

junge alte

Jeder, der sich registriert, kann kommentieren und auch eigene Artikel verfassen.

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

Die Marsmännchen sind da

Da werden z.B. Steuergesetze gezimmert, um bestimmte staatspolitische Ziele zu fördern. So wurde (ein klassisches Beispiel) im Zuge der Deutschen Einheit das Gebietsfördergesetz geschaffen, um kapitalkräftige Anleger zu bewegen, in den neuen Bundesländern zu investieren. Viel Mühe gab man sich nicht, denn eigentlich hatte man nur das schon lange existierende Zonenrandförderungsgesetz mit den nötigen Modifikationen abgekupfert und über die neune Bundesländer gestülpt. Das war Phase eins: Hurrah jetzt investierten Großverdiener in ostdeutsche Abschreibungsobjekte. Insbesondere der Bau und Erwerb von Immobilien im Privatvermögen war lukrativ, denn zunächst mußte man die hohen Sonderabschreibungen selbst dann nicht versteuern, wenn man das Objekt nach kurzer Zeit wieder veräußerte. der Spekulationsgewinn wurde anfänglich nur zwischen Anschaffungs- und veräußerungspreis ermittelt. Das hat man dann korrigiert und die Nachversteuerung der Abschreibungen n der Spekulationsfrist zeitverzögert ins Gesetz gebracht. Aber die Schlafmützigkeit des Gesetzgebers hat natürlich den Steuerzahler viel Geld gekostet.

Dann folgte Phase zwei: Die Großverdiener zahlten kaum noch Einkommensteuern. Das Bundesfinanministerium ermittelt die Steuereinnahmen nach dem primitiven Bauchladenprinzip:
Was in der Kasse ist sind die Einnahmen.
Eine sachgerechte Ermittlung anhand der verrechneten Steuerarten erfolgt nicht. Ein Großteil der Großverdiener waren Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften. Die gezahlten Körperschaftssteuern, Kapitalertragsteuern und Lohnsteuern wurden bei der Einkommensteuer dieser Gesellschafter-Geschäftsführer als Vorauszahlung angerechnet und zuviel Gezahltes erstattet. Das Einkommensteueraufkommen, nach Bauchladenprinzip ermittelt, ging gegen null und das groooße Jammern in der Politik hub an, was denn da die bösen Einlkommensmillionäre machten, die plötzlich keine Steuern mehr zahlten…. Ja die hatten ja wunschgemäß im Osten investiert und sich Sonderabschreibungen geholt.

Ei der daus war das Geschrei groß, denn wer hatte uns denn diese blöden Steuergesetze beschert. Offenbar waren 1990 grüne Marsmännchen mit schicken neuen Steuergesetzen gelandet und schwupp unbemerkt von Parlament und Regierung waren sie “da”.

Und jetzt zu den Ratingagenturen.

Die heutige Macht der Ratingagenturen bruht auf gesetzgeberischen Maßnahmen in den USA und bei uns auf der Solvabilitätsverordnung seit 2007. Dort werden die allseits bekannten Agenturen wie Moody´s, Fitch, Standard & Poor´s usw. als Agenturen anerkannt, die die Grundlagen für eine “bankaufsichtliche Risikogewichtung zur Eigenkapitalunterlegung” liefern.
Zuständig nach der verordnung für die Anerkennung einer Ratingagentur ist bei uns die Bankenaufsicht (BAFin).

Also wie beim obigen Beispiel zu den Steuergesetzen: Wieder müssen es die grünen Marsmännchen gewesen sein, die unseren armen jetzt heulenden Politikern diese Gesetze in die Feder diktiert haben. (Ich habe ja die bösartige Vermutung, daß diese grünen Männchen jetzt an der Wallstreet Kasse machen  )

Ich kann nur sagen: einfach ein Federstrich und Ratingagentur ade. Vor 2007 gings bei uns ja auch ohne.

Veröffentlicht unter Meine Meinung | Kommentare deaktiviert

Hat die Heuchelei einen neuen Namen??

nun werde ich mich angesichts von Heerschaaren gutbezahlter Anwälte, die für Herrn Otto, seinen Ottoversand und das zur Firmengruppe gehörende ECE arbeiten, hüten, oben die Fragezeichen wegzulassen. Nein das ist eine ehrenwerte Gesellschaft, die unteranderem (mir kommen vor Rührung die Tränen) die Stiftung “Lebendige Stadt” betreiben. Die Adresse dieser Stiftung hat zwar nichts mit der ECE zu tun aber in WIKI lesen wir das:

Aus dem Umfeld vom ECE ist die Stiftung Lebendige Stadt gegründet worden. Die Stiftung hat Ihren offiziellen Sitz in einem der Gebäude, das zum Hauptquartier von ECE gehört. Auf Grund des Straßenverlaufs kann ECE jedoch eine andere Adresse aufweisen als die Stiftung. In zahlreichen Gremien der Stiftung, und bei ihren zahlreichen Projekten, werden viele Persönlichkeiten aus der Kommunalpolitik eingebunden, die zu den Entscheidungsträgern gehören, wenn es um innerstädtische Bauprojekte geht.

Der Stiftungsvorsitzenden ist der ECE Chef Mattner, der Kuratoriumsvorsitzende Ottosöhnchen und Werner Otto-Nachfolger Alexander Otto. Diese selbstredend “gemeinnützige Stiftung”, die mit Sicherheit hohe, steuersparende Spenden vom Ottokonzern und der ECE emfängt ( also vollkommen unabhängig fungiert), bindet nun diverse Bundes- Landes- und Kommunalpolitiker über alle Gremien und den sogenannten Förderkreis, dessen Mitglieder die Stiftung durch  ”ihre Arbeit unterstützen”( ja welche Arbeit mag das wohl sein?)

Das ist der Mercedes des Lobbyismus. So wirds gemacht!!

Schauen wir uns nun den Stiftungszweck an, den uns ein zweiseitiges PDF – Dokument nahebringt:

http://www.lebendige-stadt.de/pdf/Sitftungskonzept.pdf

Nun wers gelesen hat, den kann man fragen “weisse bescheid?” Ich ehrlichgesagt nicht so genau, ob wohl ichs zweimal versucht hab. Ich hab da einen Verdacht::

Die ECE fördert über die Stiftung schickes, teures Gedöns für irgendwelche ehrgeizigen und vermeintlich Wählerstimmen bringende Projekte und die so sicher dankbaren Damen und Herren aus dem Förderkreis der Stiftung  ebnen politisch und administrativ die Wege für ECE-Projekte.

Oder liege ich da jetzt vollkommen falsch? Warum erschließt sich mir nicht so richtig das eigentliche Ziel aus dem labernden PDF-Dokument? Warum springt mich diese wichtige, sofort ins Auge springende Notwendigkeit dieser Stiftung nicht sofort mit dem Ausruf “Ich rette die Menschheit” an und erhellt die wirklich gemeinnützige Sinngebung?

Was ist denn bloß in Oldenburg schiefgelaufen, liebes ECE??  http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,649802,00.html

Oder hat´s geklappt mit dem Schwandner?

Und die Herrschaften Umweltmimisterin  Gönner nebst Architekt des geplanten Stuttgarter Tiefbahnhofs Christoph Ingenhoven im Stiftungsrat “lebendige Stadt” haben ja auch wirklich dafür gesorgt, daß Dank ihrer unterstützenden Tätigkeit für die Stiftung in der Stuttgarter Innenstadt durch S21 ja sehr lebhaft wurde. Da ist die Stiftung ja mal so richtig erfolgreich. Gratulation! 

Das geplante ECE Projekt hat selbstverständlich nichts mit S21 zu tun. Sonst käme man ja auf seltsame Gedanken.

DD

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Die Waschmaschine – Die FDJ zieht ins Kanzleramt ein

Nach der Fertigstellung der Berliner Regierungsbauten, war natürlich zunächst die bekannte Kreativität des Berliners gefragt,  für architektonisch markant gestaltete Neubauten  passende Spitznamen zu finden.  Wer kennt nicht die „schwangere Auster“, den „hohlen Zahn“ oder den „langen Lulatsch“.

Gelegentlich  hat die Namensgebung auch inhaltliche Bezüge. „Villa Kunterbunt“ für das Landgericht oder „St-Walter-Kathedrale“  für den DDR-Fernsehturm Dank reflektiertem Kreuz.

Die markanteste und bekannteste Neuschöpfung ist neben der „Denkbeule“ (Reichstagskuppel),

„Abgetrocknetenhaus (Abgeordnetenhaus) und „Angies Bügeleisen“ (Parteizentrale der CDU) ohne Zweifel die „Waschmaschine“ für das neue Bundeskanzleramt.

Nun, im Zeitpunkt der Fertigstellung, hatte diese Bezeichnung sicher ausschließlich Bezüge zur Form des Gebäudes. In der Tat traf die Namensgebung angesichts der die kastenförmige Grundstruktur mit dem runden Etwas durchaus den Kern des äußeren Eindrucks.

Mit dem Einzug von Frau Merkel ins Kanzleramt kann ich mich allerdings des Eindrucks nicht entziehen, dass der Bezeichnung „Waschmaschine“   sozusagen posthum auch eine inhaltliche Bedeutung verliehen wird.

Mit dem Beschluss der Volkskammer löste sich die „DDR“ auf  mit der Folge, dass die neuen Länder (NEBULÄS) Bundesrepublik Deutschland beitraten und aus dem Provisorium Grundgesetz über Nacht die Verfassung des wiedervereinigten Deutschlands wurde. Nun war zwar in der DDR die große Mehrheit für die sofortige Einheit, versprach sie doch schnellen Wohlstand und Freiheit für den Einzelnen. Aber gerade in den Bürgerbewegungen und den weiter der SED die Treue haltenden Gruppierungen gab es eine nicht unbedeutende  Minderheit, die zwar das alte DDR-System abschaffen wollten, aber weiterhin dem „kapitalistischen“ System“ der der alten BRD skeptisch gegenüberstanden. Diese Kräfte wollten eher einen neuen sozialistisch geprägten Neuanfang realisieren. Für sie war der von der Volkskammer gewählte Weg  ein „Anschluss“ und eine „Unterwerfung“ an/unter die alte BRD.

Jahr aus Jahr ein sind diese Einheitsskeptiker unterwegs und beklagen das Jammertal ihrer leidvollen Existenz in diesem ungeliebten Staatsgebilde. Die rührenden Bemühungen den DDR-Nachtrauernden gerecht zu werden, sind denn auch eher lächerlich. Fernseh-Sandmännchen und Ampelmännchen als substanzielle Beiträge der DDR zur deutschen Geschichte sind die wenigen rudimentären sozialistischen Errungenschaften, die bisher unser tägliches Leben „massiv“ veränderten. Ja ich kann nachvollziehen, dass sich da ein strammer Marxist veralbert vorkommt. Doch nun erscheint möglicher Weise ein Silberstreifen am Horizont: Angie im Kanzleramt.

Wieso das denn, könnte man meinen. Frau Merkel ist doch schließlich Vorsitzende der CDU und die vom Bundestag gewählte Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschlands. Was hat das mit der untergegangenen „DDR“ zu tun?

Nun dann sollten wir mal zunächst einen Blick auf Frau Merkels politischen Werdegang werfen. Frau Merkel war bis kurz vor der Wende  in der DDR politisch nicht aktiv. Sie unterstütze weder Oppositionsgruppen noch kirchliche Initiativen wie „Schwerter zu Pflugscharen“.  Erst kurz vor der Wende sprang sie risikolos auf den aussichtsreichen Zug „Demokratischer Aufbruch“ (kurz DA) auf.  Über den Umweg „Allianz für Deutschland“ wurde sie flugs durch Vereinigung des DA mit der Ost-CDU und anschließender Vereinigung derselben mit der CDU Kohls zum CDU-Mitglied. Als Kohl-Günstling zog sie dann rasch ins Bundeskabinett ein. Die CDU-Spendenaffäre war dann das Ereignis, das sie endgültig an die Spitze der Partei katapultierte. Das war nicht das Ergebnis einer exellenten Leistung in ihren  Ministerämtern sondern Ausdruck einer tiefen Verunsicherung einer CDU, denen plötzlich ihre langjährige Leitfigur Kohl abhanden gekommen war und die nun auf der Suche nach einem Strohhalm war, um das rettende Ufer eines neuen Selbstverständnisses zu erreichen. Für CDU-Parteistrategen ist Angie auch heute noch nicht mehr als eine Notlösung, die sich Dank ungeahnter Popularität bis heute an der Spitze halten konnte.

In der DDR war sie nach Aussage des FDJ-Gruppenleiters Hans-Jörg Osten während ihrer Zeit an der Akademie im Sekretariat der FDJ-Grundorganisation bei ihrem Institut für Agitation und Propaganda zuständig. Sie selbst beschreibt ihre FDJ-Tätigkeit als „Kultursekretärin“. Das war also bis 1989. Bestandteil des Studiums war interessanterweise ein Fortbildungsseminar „Marxismus-Leninismus“ (ML). Seltsamerweise ist ihre Abschlussarbeit zu diesem Thema verschollen. Ein Schelm,  wer dabei jetzt Böses denkt.

Meinerseits ist nicht nachvollziehbar, dass jemand, der bis 1989 noch in der FDJ für Propaganda zuständig war, sich innerlich so radikal umdreht, dass er sich 1990 mit dem DA vollkommen vom Sozialismus abkehrt und alles das in einer  kurzen Zeit der Metamorphose aufsaugt und verinnerlicht, was die Substanz und die geistigen Grundlagen der Väter des Grundgesetzes  ausmacht. Da wurde eher schnell und peinlich berührt „vergessen“, was einer rasanten Politkarriere im Weg stand.

So wird nachvollziehbar, was nun aktuell im Fall „Sarrazin“ geschieht. Erstmals nach Ludwig Erhard (Pinscher) meint ein(e) Bundeskanzler(in) sich öffentlich ex Cathedra (also als Amtsträger) bewertend zu Dingen äußern zu dürfen, die einen Amtsträger absolut nichts angehen. Mit Ihrer Äußerung zum Sarrazin-Buch offenbart sich nun, dass die Indizien einer zumindest rudimentär vorhandenen Denkweise eines SED-Parteifunktionärs bei Frau Merkel tatsächlich den Schluss zulassen, dass hier noch unverarbeitete Reste ihrer FDJ-Vergangenheit unaufgearbeitet das Denken beeinflussen.

Nun die Äußerungen Erhards waren Ausdruck eines kleinbürgerlichen Kunstbanausentums. Bei Angie ist es mehr. Wenn man die Entwicklung in der Sarrazinaffäre rekapituliert, dann erkennt man eine klare Zäsur.  Mir der von Merkel offenkundig gezielt getätigten Äußerung über das „wenig hilfreiche“ Buch wurde die Hexenjagd eröffnet. Berliner Puppenkiste könnte man das Spektakel nennen. An den Marionettenfäden : Bundes-(grüß)-präsident Wulff und der „unabhängige“ Vorstand der Bundesbank. Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit  gut und schön, aber bitte nicht, wenn es unserer Kanzlerin nicht gefällt. Eine kleine, mit entsprechenden administrativen Machtbefugnissen ausgestattete Elite bestimmt, was richtig ist und was falsch. Und wer sich diesem Anspruch nicht unterwirft bekommt die Macht zu spüren.

Das funktionelle Zusammenspiel ist pure DDR-Light. Light deshalb. weil es zum Glück noch Gerichte gibt, die ab und zu nicht bereit sind,  einer öffentlich vorgegebenen „political correctness“  blind zu folgen. Die Wende in der DDR hat gezeigt, dass ein Staat nur solange funktioniert, wie es eine ausreichende Menge Menschen gibt, die unabhängig von der Gesetzeslage bereit ist, einer geschlossenen politischen Elite uneingeschränkt zu folgen. Genau das erleben wir im Fall Sarrazin, ausgelöst von einer Kanzlerin mit DDR-Vergangenheit.

Damit wird das Kanzleramt zu einer Waschmaschine, die unsere durch das Grundgesetz determinierte BRD zu einer politideologisch geführten Republik umwäscht. So kommt die DDR doch noch zu ihrem Recht durch eine in ihr implantierte Denkweise in eine zur Ex-FDJ-Funktionären aufgestiegenen Bundeskanzlerin. Hurrah nun nicht mehr nur Ampelmännchen und Sandmännchen, sondern nun auch Kanzlerfrauchen, die vorgibt was man in unserem land noch unbeschadet äußern darf und was nicht.

 .DD

 

Veröffentlicht unter Meine Meinung | Hinterlasse einen Kommentar

Nach dem iphone nun das ipad

Heute las ich in einem Seniorenforum in dem Beitrag eines Universitätsprofessors folgendes:

 Diese neuen Programme für mobile Internetgeräte, Handies, iPADs etc. werden ein unverzichtbarer Bestandteil der Informationskultur der Zukunft sein. Google Earth, StreetView, GPS, Kompassfunktionen etc. werden verwendet um sogenannte mixed reality Umgebungen zu schaffen, z. B. Du steht vor einem Gasthaus und fragst Dein Handy, was andere Nutzer zur Qualität des Kochs zu sagen haben etc. etc.

 Daraufhin antwortete ein anderer Forenteilnehmer:

 ..“wer braucht diesen technischen Käse denn wirklich“

 

 

In der tat. Da steht also jemand vor einem Restaurant und tippt auf seinem schicken ipad herum. Was will er damit??

 Statt einfach das Lokal zu betreten, sich als Gast  niederzulassen und sich auf ein unbekanntes kulinarisches Erlebnis einzulassen, prüfe ich erstmal die Meinungen anderer Gäste. Statt selber kauen erstmal virtuelles Vorkauen, in dem ich das Wiedergekäute im internet „abprüfe“.

„Mixed reality“ nennt das unser Professor, der es offenbar gar nicht erwarten kann, das echte Leben durch eine internet-konforme Scheinrealität einzutauschen.

 Da wird einem schlagartig klar, warum lauter internetdummies tagelang vor den Geschäften campierten, nachdem der Verkaufsstart des neuen ipads angekündigt wurde. Ja Geschäftemacherei  ist da „pure reality“. Urplötzlich „brauchen“ sie es. Ei ei ein Schelm der Böses dabei denkt.

 Schon lange sind wir über das Stadium hinaus, wo die Nachfrage und der Bedarf das Angebot bestimmt. Schon lange gilt in der Elektronikbranche die Maxime, dass durch neue technische Entwicklungen der Verbrauch und die Nachfrage angekurbelt werden kann.

 Was macht denn auch ein Hersteller, wenn alle sein Gerät gekauft haben. Er muß ein neues Gerät auf den Markt bringen,  um einen neuen Bedarf zu schaffen.

 Das ipad von apple ist so ein „Nachfolgeprodukt“. Plötzlich ist es unbedingt nötig, dass man permanent „online“ durch die Gegend läuft. Sogar Universitätsprofessoren sind bereit ihr Hirn an der Garderobe abzugeben und sich lieber einem internet geprüften Durchschnittsgeschmack  zu unterwerfen..

 Das ganze wird dann gar zu einer  „Kultur“ hochstilisiert. In meinen Augen ist das eher der Beginn einer Unkultur. Konformität als Hochkultur.

 Nun könnte man das ganze als harmlose Verdummung clever Geschäftemacher abtun. Leider ist es nicht so.

 Bleiben wir bei dem Beispiel unseres akademischen Internetgourmets.  

 Man versetze sich in die Lage des Restaurantbesitzers.  Bisher war es ein besonderer Stressfaktor für Sterneköche, wie sie denn in den einschlägigen Restaurantführern abschneiden. Das ging in einem Extremfall so weit, dass sich ein Koch nach der Aberkennung eines Sterns das Leben nahm. Nun ist das sicher nicht die Standartprognose für den künftig unter ipad-Beobachtung  stehenden Restaurantbetreiber, aber die Auswirkungen dürften dennoch fatal sein:  

 Jeder x-beliebige Gast kann vollkommen unkontrolliert seine unqualifizierten „Beurteilungen“ im Netz verbreiten. Jedes Versehen und jeder Zwischenfall, der in jedem auch noch so guten Restaurant nicht ausbleibt, kann dazu führen, dass das Lokal im internet vollkommen zu Unrecht ungünstig beurteilt wird. Diese „mixed reality“ kann dann zum Ruin einer Existenz  führen. Wer hindert eigentlich einen Konkurrenten, „Auftragsgäste“ zu veranlassen,  Verrisse ins Netz zu stellen??  Antwort: Niemand

 Zusätzlich werden sich solche „Dienste“ implantieren, die dem aufgeschlossenen „mixed reality“ Konsumenten „behilflich“ sind. Zusätzliche Abhängigkeiten entstehen. Von solchen Diensten kann eine ernste Gefahr ausgehen. Ein gutes Beispiel dafür ist die „google“-Krake. Da fehlt nur noch die Verschmelzung von „Google“ und Microsoft oder apple.  

 Wir sollten wirklich kritischer als bisher prüfen, was von dem vielen „neuen“ wirklich sinnvoll und nützlich ist. Wir stehen m.E. kurz vor der Diktatur der Datenverarbeitung. Die Verknüpfung von Informationen  ist generell ein Problem. Das gilt für den Staat gleichermaßen wie für die Privatwirtschaft.

 DD

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Kachelmann und die Medien

Kachelmanns Karriere beruht auf seiner Zusammenarbeit mit den Medien. Als Wetterfrosch der ARD und Moderator in den öffentlichrechtlichen Medien wurde er schnell zum Publikumsliebling.  

Wird er jetzt ein Opfer dieser seiner Welt der Medien?

Ein besonders perfide und ausgefeilte Pressekampagne über BILD und die per “joint-adventure” schwesterlich verbundenen “Zeitung” BLICK feuert in geschickten Zeitabständen auf das ARD-Flagschiff Kachelmann.

Mit kurzem Zeitversatz zur Kachelmann-Affäre lesen wir dann in “Bild” und anderen dem Privatfernsehen nahestehenden Organen etwas über totale Werbeverbote für die öffentlichrechtlichen Sender. Zufall??

Die Kampagne von  BILD und ko wird sehr auffällig durch eine schon seltsam anmutenden Wissensstand der Redakteure und offenbar verfügbare interne Unterlagen und Fotos gestützt. Woher hat BILD diese Informationen und Unterlagen?

Besonders auffällig ist zudem der Zeipunkt der Anzeige durch das Opfer. Es ist der optimale Zeitpunkt. Kachelmann ist ausser Landes. Das unmittelbar mit der Anzeige erstellte Parteigutachten über den körperliche Zustand des Opfers kann nicht durch ein zeitnahes Gegengutachten widerlegt oder angezweifelt werden. Die Behörden können formal einwandfrei auf  Kachelmann “warten”, ohne ihn von der Anzeige und dem Ermittlungsverfahren zu unterrichten. Im Zeitpunkt der Verhaftung ist dann das Parteigutachten nicht mehr durch ein Gegengutachten  auf Stichhaltigkeit überprüfbar. Zufall oder Absicht?

Die Kampagne selbst gibt sich formal “neutral”, arbeitet aber mit dem allseits bekannten Mittel des Dementis und der unterschwelligen Vermutung.

So soll offenbar der neue Bericht über angeblich weitere  Kachelmann-Beziehungen incl. weiterer angeblicher Eheversprechen aus dem Wetterfrosch eine Art Unhold oder Heiratsschwindler machen. Die Glaubwürdigkeit es Beschuldigten soll durch solche  Artikel weiter untergraben werden. Dazu gehört  auch die jüngste SMS-Story. Heuchlerisch verkündet Bild, daß die Betroffene an Kachelmanns Unschuld “glaubt”. Die letzten “Berichte” stehen in logischem Zusammenhang zu Äusserungen in “Blick” : “Das ganze Leben von Jörg ist eine Lüge”.

Die längst überfälligen Anstrengungen seines Anwalts nun auch gegen Bild und Focus vorzugehen, erinnern eher an die Bekämfung eines Waldbrandes mit der Fliegenklatsche. Der komplette “Bild”-Inhalt wird brühwarm jeden Tag über die entsprechenden TV-Privatsender dem Fernsehpublikum dargeboten. Besonders amüsant: Eine Blick-”Journalistin” wird als “Zeuge” internviewt, die dann dem staunenden Fernsehzuschauer über die  ”Tatsachen” berichtet. Das Rädchen paßt lückenlos ins andere.

So bleibt mir staunend die geradezu inniglich verbundene Allianz zwischen Staatsanwaltschaft und Justizverwaltung, Opfersphäre und Presse zu bewundern. Ob internas aus den ermittlungsakten, Polizeifoto oder Kachmann auf dem Gefängnishof .. alles ist den Herrschaften verfügbar.

Nach der bisherigen Rechtslage können Staatsdiener durch “Geheim”-Einstufungen  brisante Sachverhalte vertuschen   und Staatsanwaltschaften auf mutige Journalisten hetzen, die Machenschaften aufdecken. Andererseits können Staatsdiener offenbar vollkommen gefahrlos durch gezielte Weitergabe von Informationen straflos die Persönlichkeitsrechte eines Beschuldigten massiv verletzen.

Das schreit nach einer strafrechtlichen Neuregelung.

Nach dem Gesamtbild des jetzigen Geschehens stellt sich mir die Frage, ob Kachelmann wirklich das eigentlich Ziel ist, oder ob er eher in die Mühlsteine medienpolitischer Interessen geraten ist.

DD

 

Veröffentlicht unter Meine Meinung | Hinterlasse einen Kommentar

Huhu

ich habe es gschafft …

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Gruppe “Die Baerliner” bei seniorendiskussion.de gegründet

Heute ist die offene Gruppe “Die Baerliner” auf seniorendiskussion.de gegründet worden. Ich bin gespannt, wie die Gruppe von den Mitgliedern meines seit 5 Jahren existierenden Forums Baerliners Forum angenommen wird.

/Bär (aha, man muss den Beitrag signieren, da der Autor nicht automatisch zugefügt wird)

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Fundstück

in einem kleinen motorradforum und zwar hier 

http://www.kurvenschleifer.de/magic_viewtopic.php?f=6&t=71&sid=36df7c41dfda43d2a605e67dc1f7a027#p283

habe ich ein Megola Moped mit Umlaufmotor entdeckt, dass sogar lief.

Hier ist das teil im aufgemotzten Zustand. 

eine echte Rarität und vorallem älter :-) )

DD

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Immer sutsche – mein Rentner Bike

bei schönem Wetter unterm Deich längs tuckern…. für den Sommer hab ich mir eine kleine lenker-cam zugelegt. Mal sehen ob wir hier was zeigen können.

gruss aus Entenhausen

Veröffentlicht unter Alte Biker | Kommentare deaktiviert